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Der Innere Schweinehund

So überwindest du ihn

Die Couch ist so bequem. Das Wetter ist nicht schön genug um Sport zu betreiben. Die Schokolade sieht so verlockend aus.

All das sind Dinge die sehr nach dem Inneren Schweinehund klingen und gerade durch solch ein Verhalten wird er gefüttert und gestärkt.

Er ist gefinkelt, immer auf der Lauer, lässt einfach nicht locker, hindert dich daran, unangenehmen Tätigkeiten nachzugehen und macht sich über deine Willenskraft gerne her. Genau deshalb muss man ein paar einfache Tricks anwenden, um ihn in Schach zu halten.

Punkt 1: Erkenne ihn

Doch wie erkenne ich meinen inneren Schweinehund und wie werde ich ihn wieder los?

Bei diesen drei Gemütsverfassungen treibt er definitiv sein Spielchen mit dir:

Trägheit

Du bist lustlos, müde oder kommst einfach nicht in die Gänge. Hier hilft es aktiv zu werden, also raus an die frische Luft und einfach mal eine Runde zügig spazieren oder joggen gehen und et voilà, schon hast du etwas für deinen Körper und gegen den Inneren Schweinehund getan!

Bequemlichkeit

Du bist faul, arbeitsscheu oder schlichtweg einfach nur bequem. Genauso wie bei der Trägheit hilft es auch hier aktiv zu werden und zwar hier und jetzt!

Rastlosigkeit

Du spürst eine inneren Unruhe, rennst von einem Ort zum anderen, nur um dort   weiter zu „lümmeln“, ohne dabei jedoch etwas sinnvolles gemacht zu haben!?   Dann haben wir es hier mit dem trickreicheren Inneren Schweinehund zu tun, den   er blockiert deine klaren, strukturierten Gedanken.

Daher: Setze dich an einen ruhigen Ort, schaffe innere Klarheit und strukturiere   deinen Gedanken, lege fest was du als nächstes wirklich tun willst und mache es   dann auch.

Punkt 2: Erstelle einen Plan

Eine gute Strategie, dem Inneren Schweinehund keine Chance zu geben, ist es klare Ziele zu definieren – bestenfalls sogar schriftlich notieren.

Wenn du dich einmal wirklich nicht überwinden kannst an deinen Zielen festzuhalten, dann schaffe einfach ein Alternativprogramm. Gut geeignet ist zum Beispiel ein Treffen mit Freunden, ein Buch zu lesen oder ganz einfach die Wohnung aufzuräumen.

Punkt 3: Ein Vertrag mit dir selbst

Um deinem Inneren Schweinehund noch besser zu entkommen hilft es einen Vertrag mit dir selbst zu schließen! Denn nichts ist verbindlicher als ein Vertrag, also stecke deinen Freiraum an Dingen, die du dir erlaubst und nicht erlaubst gut ab.

Punkt 4: Zu zweit geht’s noch besser

Ein Partner ist motivierend, unterstützend und treibt dich an, um aus der eigenen Komfortzone zu kommen. So lassen sich Ziele leichter erreichen und man hat nebenbei auch noch Spaß.

Punkt 5: Gib ihm einen Namen

Als letzte Möglichkeit kann man seinem Inneren Schweinehund auch einen Namen geben, um ihn dadurch besser visualisieren zu können. Wenn er sich dann wiedermal anschleicht und dich auf deine bequeme Couch lockt, sage ganz klar nein und halte dich an deinen Plan und Vertrag.

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